Digitale Plattformen | 82 Thesen und Erfolgsfaktoren aus 8 Quellen

Monitor-Report | kompakt | Wirtschaft DIGITAL 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

BMWI Wirtschaft DigitalWir starten horizontal mit der Unternehmensbefragung die von März bis Mai 2017 mit dem Ziel zur Ermittlung des Digitalisierungsgrads unter den deutschen Unternehmen und Ihrer Kernbranchen. Die Kantar TNS führte die Umfrage durch in enger Projektpartnerschaft mit dem ZEW Mannheim um einen repräsentativen Fragebogen zu erarbeiten. Folgende Thesen zitieren wir aus diesem umfassenden Werk:

Digitalisierungsgrad deutscher Unternehmen

„29 % halten Digitalisierung für nicht erforderlich“

„27 % sind im Jahr 2017 niedrig digitalisiert“

„25 % sind im Jahr 2017 hoch digitalisiert“

„49 % sind im Jahr 2017 durchschnittlich digitalisiert“

Während 2017 erst 14 % der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbe „hoch“ digitalisiert sind, werden es 2022 bereits 20 % sein.

Vorteile digitaler Plattformen

47 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft machten die Erfahrung, dass die Digitalisierung zu Kostensenkungen führte.

38 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft geben an, die Digitalisierung habe ihnen ermöglicht, neue Märkte und Kundengruppen zu erschließen.

37 % bestätigen, dass die Digitalisierung die Innovationskraft ihrer Unternehmen gestärkt habe, sodass neue digitale Dienste entwickelt worden seien.

28 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind der Meinung, dass sogar völlig neue Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden konnten.

Gut jedes fünfte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft entwickelte im Zuge der Digitalisierung neue Geschäftsmodelle.

Thesen zur Künstlichen Intelligenz

2 % nutzen Künstliche Intelligenz

15 % der IKT-Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz ein

3 % der Unternehmen des Maschinenbaus setzen Künstliche Intelligenz ein

15 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft geben an, sich noch nicht mit diesem Thema befasst zu haben.

79 % der Unternehmen meinen, dass Künstliche Intelligenz  für ihre Einrichtung derzeit nicht relevant sei

Smart Services

33 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bieten internetbasierte Dienste an.

Smart Services werden von jeweils knapp 34 % der Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich und dem verarbeitenden Gewerbe genutzt.

14 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sehen den Einsatz von „Smart Services“ in naher Zukunft vor.

18 % haben sich noch nicht mit diesem Thema befasst.

33 % sind der Auffassung, dass Smart Services nicht für sie relevant sind.

Diskutieren Sie mit und erhalten Sie Antworten aus wichtigen Fragen! Ihr Aufwand ist gering. Verfolgen Sie am 28. Juli 2017 um 10.00 Uhr an Ihrem Bildschirm eine spannende Diskussion hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen der digitalen Zukunft in der Geschäftswelt. Kostenloser Zugang hier anfordern.

Industrie 4.0 und die digitale Vernetzung

61 % der Unternehmen sind digital mit ihren Geschäftskunden vernetzt

62 % der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes halten Anwendungen im Bereich Industrie 4.0 für die eigene Einrichtung für nicht relevant.

14 % der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes geben an, sie hätten vernetzte Prozesse eingeführt und 7 % planen dies in Kürze verstärkt zu tun.

19 % der Maschinenbauunternehmen haben „Industrie 4.0“-Anwendungen eingeführt

21 % der Maschinenbauunternehmen planen eine Einführung von Industrie 4.0“-Anwendungen in Kürze

Im Fahrzeugbau setzen 17 % der Unternehmen, in der chemischen und pharmazeutischen Industrie 19 % der Unternehmen „Industrie 4.0“-Anwendungen ein.

Big Data

19 % der Unternehmen wenden Big Data an.

6 % wollen in Kürze in die systematische Auswertung großer Datenmengen einsteigen.

62 % der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft halten „Big Data“- Anwendungen für die eigene Einrichtung für nicht relevant

13 % der Unternehmen geben an, sich noch nicht mit diesem Thema befasst zu haben

„Big Data“-Anwendungen finden in 42 % der Großunternehmen und 34 % der mittelgroßen Betriebe statt.

Für 63 % der Unternehmen sind Maßnahmen der Politik zur Beseitigung des Fachkräftemangels eine wichtige Aufgabe. Dieser Anteil steigt im Maschinenbau sogar auf 75 %.

62 % der Unternehmen appellieren an die Bundespolitik, mehr Mittel für Forschung und Entwicklung für Digitalisierungsprojekte bereitzustellen.

Quelle und Download:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/monitoring-report-wirtschaft-digital.pdf

Das Werk umfasst umfangreiche und nach Branchen gegliederte Infografiken wie folgende Beispiele zeigen: