IT-Trends 2015 – Tops & Flops

IT-Trends_Tops und Flops

IT-Trends 2015 – Was Sie beachten müssen

Wie in den vergangenen Jahren geht es auch bei den IT-Trends 2015 für die CIOs wieder darum, die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Das Tempo bei der Bereitstellung von IT-Services wird sich weiter erhöhen. Durch mehr Innovation, mehr Datensicherheit und die bessere Informationsauswertung sowie -nutzung wird mehr Tempo bei deren Umsetzung verlangt. Der Ausbau der Digitalisierung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die CIOs in der Agenda für 2015. Hierbei zeigen sich bereits Schwierigkeiten bei der konsequenten und organisierten Umsetzung. Gerade beim Thema IT-Sicherheit hat sich seit dem vergangenem Jahr die Einstellung vieler Unternehmen verändert. Bislang galten Sicherheitsthemen oft als überflüssige Kostentreiber. Doch vielen ist mittlerweile klar: Datenschutz und Informationssicherheit sind die Voraussetzungen für eine funktionierende Wirtschaft. Besonders durch die in der Öffentlichkeit diskutierten Beispiele, wie zum Beispiel die NSA-Affäre, wurden viele Verbraucher nun beeinflusst. Anbieter geraten unter Druck, da zunehmend die Datensicherheit im Fokus steht. Dies gilt sowohl für den B2B- als auch für den B2C-Markt. Einige amerikanische Cloud Provider haben bereits auf diesen Trend reagiert und Rechenzentren nach europäischen Standard aufbauen lassen. Zudem reagiert auch der Gesetzgeber. Mittlerweile zählen auch Krankenhäuser zu den Betreibern kritischer Infrastrukturen und sind dazu angehalten, die oft in die Jahre gekommene IT-Landschaft aufzumöbeln.

IT-Trends 2015_TopIT-Trends 2015: Die Top-Technologien

Auf Platz 1 der IT-Trends 2015 wird das Data Quality und Master Data Management gesehen, welches auch schon in den vergangenen Jahren als wichtig eingestuft war. Dies kommt der Vorgabe nach, die Informationsauswertung und -nutzung zu verbessern. Viele Projekte wurden diesbezüglich gestartet, da durch die Anbindung vieler neuer Datenquellen, unter anderem aus dem Internet und dem Internet der Dinge, die Komplexität der Datenwelt steigt. Es ist wichtig um die Qualität von strukturierten und unstrukturierten Daten zu gewährleisten.

Platz 2 der IT-Trends 2015 belegt das Mobile Device Management, was die Verwaltung der mobilen Endgeräte durch die zentrale IT-Administration beschreibt. Dabei ist entscheiden sicherzustellen, dass Laptops, Tablets und Smartphones entsprechend Unternehmenskonform konfiguriert werden und gegen Missbrauch sicher geschützt sind. Viele Unternehmen haben bereits eine zentrale Verwaltung für ihre Geräte etabliert. In den kommenden Jahren werden viele weitere Organisationen folgen und eine Mobile Device Management-Lösung einsetzen.

Die zunehmende Bedeutung von Enterprise Collaboration ist beachtlich. Vor wenigen Jahren noch kaum beachtet, steht es für 2015 auf Platz 3 der Top IT-Trends 2015. Die Zusammenarbeit wird immer mehr durch die Informationstechnologie unterstützt. Es werden interne Plattformen für den Austausch von Nachrichten, Dateien und auch des Kalenders aufgebaut. Ziel dabei ist es, dass die Mitarbeiter ihr Wissen teilen, kommentieren und bewerten können. Viele Unternehmen erkennen bereits die Chancen und stellen auf Kommunikationsplattformen die entsprechenden Funktionen zur Verfügung.

Auf Platz 4 der IT-Trends 2015 befindet sich schließlich das Application Lifecycle Management. Das Umfeld von Unternehmen wird immer agiler. Ein Grund dafür ist vor allem die Digitalisierung. Um die IT-Lösungen im Unternehmen aktuell zu halten sind viele Maßnahmen notwendig. Nicht nur die Pflege der bestehenden Systeme steht dabei im Fokus, sondern ebenso die systematische Planung der Neueinführungen, die weitere Entwicklung, die Optimierung bis hin zur Ablösung von veralteten Anwendungen. Die Schwierigkeit ist es neue Lösungen zur richtigen Zeit zu implementieren und sich von veralteten System zu trennen. Oft werden hierfür hohe Summen notwendig, die zur Innovationsbremse werden können. Eine strukturierte und zielorientierte Planung ist daher unbedingt einzuhalten.

IT-Trends 2015_FlopIT-Trends 2015: Die Flops des Jahres

Die Idee des Data Vault Modeling ist noch recht jung und beschreibt eine Modellierungsmethode für Datenbanken für Data-Warehouses. Hierbei sind die strukturellen und die beschriebenen Informationen voneinander getrennt. Die Prozesse werden dadurch agiler als bei herkömmlichen Modellierungen. Das Modell hat sich bisher kaum durchgesetzt. Es soll Unternehmen dabei helfen, flexibler auf Änderungen in der Datenwelt reagieren zu können. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Ein weiterer Flop der IT-Trends 2015 ist der Schutz gegen Ausspähung durch sogenannte Wearables. Dabei tauschen Brillen, Uhren und andere Minicomputer Daten mit externen Anwendungen und Servern aus. Die Nutzer werden bei bestimmten Tätigkeiten regelrecht ausspioniert bzw. gescannt. Diese Gefahr wird allerdings noch nicht als tatsächliche Bedrohung angesehen. Wie sich dieses Thema weiterentwickelt, ist derzeit noch offen. In Europa hat es sich bisher kaum verbreitet.

Das Crowd Sourcing, was die Auslagerung von Aufgaben an eine Gruppe Freiwilliger bezeichnet, wird als weiterer Flop der IT-Trends 2015 gesehen. Die Methode erfordert ein striktes Umdenken, da es mit hohem Qualitätssicherungsaufwand verbunden ist. Es wird bisher nur in bestimmten Unternehmen umgesetzt und kann nicht ohne weiteres angewandt werden. Bisher findet es meist eine positive Anwendung in Startups. Die Bedeutung ist zwar gegenüber dem vorherigen Jahr leicht gestiegen, der Umsetzungsgrad ist allerdings nach wie vor gering. Grund dafür ist der beschränkte Einsatzbereich.

Ein weiterer Flop der IT-Trends 2015 ist das sogenannte Gamification, die Nutzung spieltypischer Elemente in alltäglichen Prozessen im Unternehmen. Ziel ist es, die Motivation bei der Arbeit zu erhöhen und für mehr Spaß zu sorgen um somit das Lernen effizienter zu machen. Im deutschsprachigem Raum konnte sich Gamification bisher kaum durchsetzen und verbreitet sich daher nur sehr schleppend. Verglichen mit der USA ist Europa hier noch um einiges im Rückstand. Ein Grund dafür wird bei den kulturellen Unterschieden gesehen. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis bei uns das Modell an Bedeutung gewinnen wird.

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