Threema und Co. – Die sichere Alternative zu WhatsApp

Der Milliarden-Deal wurde erst vor einigen Tagen bekannt gegeben: Facebook kauft für 19 Milliarden Dollar den Instant-Messenger WhatsApp auf. Nur wenige Tage nach der Bekanntgebung muss WhatsApp einen weltweiten Ausfall beklagen und sorgt damit für schlechte Laune bei seinen Usern. Diese reagieren mit der Suche nach Alternativen, ein Name der dabei häufig fällt ist „Threema“.

Threema – Vorteile durch höhere Sicherheit

Threema bietet grundsätzlich die gleichen Funktionen wie WhatsApp – die SMS wird durch eine kostenlose Alternative abgelöst, der Versand von Nachrichten, Bildern, Videos und sonstigen Medien wird in Form eines Chats ermöglicht. Threema bietet jedoch einen signifikanten Vorteil gegenüber WhatsApp und setzt seinen Fokus auf den Bereich, der beim von Facebook aufgekauften Konkurrenten häufig kritisiert wird: Sicherheit.

Die von Kasper Systems GmbH in der Schweiz entwickelte App setzt dabei auf die so genannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, was ein Mitlesen von Nachrichten durch dritte ausschließen soll. Der eigentliche Prozess der Verschlüsselung geschieht in mehreren Schritten: durch das bekannte System der Eingabe einer Wischgeste erzeugt der Nutzer beim ersten Aufrufen von Threema zunächst einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Aus den öffentlichen Schlüsseln der Empfänger und den privaten Schlüsseln des Senders werden dann weitere Schlüssel generiert, mit denen schließlich die Nachrichten verschlüsselt werden. Dies verhindert sogar eine Speicherung unverschlüsselter Nachrichten auf den Servern von Threema.

WhatsApp hingegen will jedoch weiterhin mit Nutzerfreundlichkeit und Komfort statt Sicherheit überzeugen – ob diese Rechnung aufgeht, bleibt abzuwarten. Alleine Threema konnte seit dem Verkauf des bekannten Instant-Messengers an Facebook innerhalb eines Tages die Anzahl der Anwender im Februar 2014 auf ca. 400.000 verdoppeln. Die App ist für Android und iOS vefügbar und führt in den jeweiligen App-Stores die Download-Charts an. Doch auch andere Alternativen werden seit dem Verkauf und dem mehrstündigen Ausfall von WhatsApp immer populärer: der Messenger „Telegram“ hatte beispielsweise innerhalb kurzer Zeit ein signifikant hohes Aufkommen von Usern, weshalb auch die Verantwortlichen von Telegram mit Server-Problemen zurecht kommen mussten.

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