Ubuntu: Linux-basiertes Betriebssystem jetzt auch für Smartphones!

Das kostenlose Betriebssystem „Ubuntu“ gehört zu den beliebtesten Linux-Distributionen und kann Jahr für Jahr neue Anwender von seinen Prinzipien begeistern. Diese sollen nun auch für Smartphones umgesetzt werden – auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona wurden die ersten Prototypen der geplanten Ubuntu-Smartphones vorgestellt.

Ubuntu – das freie Betriebssystem für jedermann

Ubuntu ist ein kostenloses, auf Linux beziehungsweise Debian basierendes Betriebssystem das von dem Hersteller „Canonical“ finanziert wird. Es wurde vom südafrikanischen Multimillionär Mark Shuttleworth gegründet, weshalb auch der Begriff „Ubuntu“, was auf Zulu so viel wie „Menschlichkeit“ bedeutet, verwendet wurde. Menschlichkeit soll vor allem auch die Prinzipien zusammenfassen, die die Verantwortlichen mit dem im Jahr 2004 erschienenen Ubuntu verfolgen: es soll ein Engagement zur Überwindung der digitalen Spaltung darstellen, weshalb das Betriebssystem allen Menschen weltweit kostenlos zur Verfügung steht. Besonderer Wert wird außerdem auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt, durch eine einfache Bedienung und Barrierefreiheit soll Ubuntu auch für Menschen ohne weitreichende, technische Erfahrung zugänglich und verwendbar sein. Seit der Veröffentlichung der ersten Ubuntu-Version 4.10 Ende des Jahres 2004, die auch unter dem Namen „Warty Warthog“ bekannt ist, erfreut sich Ubuntu stetig wachsender Beliebtheit – inzwischen kann das Betriebssystem auf knapp 25 Millionen Anwender zurückgreifen.

Ubuntu ab 2014 auch für Smartphones verfügbar

Wie nun auf dem Mobile World Congress 2014 bekannt gegeben wurde, sollen bereits dieses Jahr erste Smartphones mit dem Linux-basierten Betriebssystem auf den Markt kommen. Als erste Hardware-Partner konnten die Verantwortlichen den chinesischen Hersteller „Meizu“ und das spanische Unternehmen „BQ“ für sich gewinnen. Die ersten Modelle „BQ Aquaris“ und „Meizu MX3“ wurden in Barcelona bereits prototypisch vorgestellt, gegen Ende des Jahres sollen diese dann mit Ubuntu-Software auf den Markt kommen. Das mobile Betriebssystem setzt auf eine intuitive Wisch-Oberfläche, auf der durch Wischen der Bildschirmränder verschiedene Bereiche geöffnet werden können. Dies soll vor allem für Verbesserungen im Multi-Tasking sorgen, da schnelle Wechsel zwischen Applikationen und Menüs ermöglicht werden.

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