Weitere Bitcoin-Börsen vor der Schließung!

Nachdem eine der bekanntesten Bitcoin-Börsen „Mt. Gox“ Ende Februar überraschend offline ging und nur kurze Zeit später ihre Insolvenz erklärte, müssen nun weitere berühmte Banken und Börsen im Bereich „Bitcoins“ schließen. Grund dafür seien Cyber-Angriffe, die einen Diebstahl der Bitcoins zur Folge haben sollen.

Geschäft mit Bitcoins im Aufschwung

Der Begriff „Bitcoin“ ist ein aus der englischen Sprache stammendes Kunstwort, welches sich aus den Bestandteilen „bit“ und „coin“ (Münze) zusammensetzt. Er beschreibt Geldeinheiten einer virtuellen Währung, die im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto entwickelt und nur ein Jahr später mit der Umsetzung eines so genannten Bitcoin-Netzwerkes realisiert wurden. Innerhalb dieses Netzwerks werden die virtuellen Geldeinheiten verwaltet, es besteht aus Nutzern eines so genannten Bitcoin-Clients, der eine Vernetzung und einen Handel mit weiteren Nutzern dieses Clients ermöglicht. Im Zuge der entstandenen Bekanntheit und Beliebtheit der Bitcoins wurden im Laufe der Jahre Online-Börsen und Banken eröffnet, an denen Einheiten der virtuellen Währung erworben oder sogar in andere, reale Währungen umgetauscht werden können. Eine der bekanntesten Online-Börsen für Bitcoins war „Mt. Gox“, die Ende Februar überraschend offline ging und nur wenige Tage später ihre Insolvenz erklärte.

Nun erklären auch weitere bekannte Bitcoin-Banken wie zum Beispiel „Flexcoin“ ihre Insolvenz. Die aus Großbritannien stammende Bank sei nach eigenen Angaben Opfer von Cyber-Angriffen geworden, die einen Diebstahl von 896 Bitcoins im Wert von ca. 445.000 Euro zur Folge haben. Diese 896 Geldeinheiten können den Nutzern nicht ersetzt werden, es existiert jedoch eine Rücklage in der sichere Bitcoins enthalten sind. Diese werden nun an die Besitzer ausgezahlt. Flexcoin ist jedoch nicht der einzige Bitcoin-Dienst, der in jüngster Vergangenheit einen Diebstahl zu verzeichnen hat. Auch die Bitcoin-Börse „Poloniex“ vermeldet einen Verlust von 12 Prozent ihrer Rücklagen, was einem ungefähren Wert von 10.000 US-Dollar entspricht. Dieser Verlust sei auf einen Angriff durch Hacker zurückzuführen, die eine Schwachstelle im Quellcode der Online-Börse entdeckten und sich diese zu Nutzen machten.

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