Leckeres Essen beim Lieferdienst bestellen und nichts dafür bezahlen, das klingt zu schön, um wahr zu sein? Was sich für so manchen nach einem Traum anhört, lässt sich leicht in die Realität umsetzen. Etwa mit einer digitalen Gutscheinkarte. Einfach die Lieblingsspeisen in den virtuellen Warenkorb legen, den Kartencode eingeben und es sich kostenfrei schmecken lassen. Aufgrund dieser einfachen Anwendbarkeit haben sich digitale Gutscheinkarten längst in unseren Alltag integriert. Auch abseits der Essensbestellung. Ob fürs Schlemmen, Shoppen oder Tanken, die Online-Gutscheine sind sofort einsetzbar. Wer sie nutzt, sollte dennoch auf ein paar Dinge achten. Welche das sind? Der folgende Text verrät es.
Digitale Gutscheinkarten - Übersicht der Inhalte und Tipps
Autor: Thomas W. Frick (LinkedIn-Profil / Xing-Profil)
Warum sind digitale Geschenkgutscheine so beliebt?
Wer von uns hat sich nicht schon einmal sprichwörtlich den Kopf darüber zerbrochen, was er jemand anderem zu einem besonderen Anlass schenken soll? Die Flasche Sekt zum Geburtstag oder das Paar Socken unterm Weihnachtsbaum sind doch längst überholt. Und schließlich weiß die zu beschenkende Person selbst am besten, was sie braucht oder haben möchte. Daher verwundert es nicht, dass Gutscheine, auch ergänzend zu einem Geburtstagsgruß, seit Jahren zu den Lieblingsgeschenken der Deutschen zählen.
Interessant: Nicht nur selbstgebastelt oder als Karte können sie für strahlende Gesichter sorgen. Auch in digitaler Form werden sie immer beliebter.
Kein Wunder. Denn die Online-Gutscheinkarten gehen mit zahlreichen Vorteilen einher. Sie sind nach dem Kauf sofort verfügbar. Schließlich werden sie nach dem Bezahlvorgang in Sekundenschnelle per E-Mail verschickt oder in der App angezeigt. Zudem sind sie umweltfreundlich, denn sie müssen nicht ausgedruckt werden.
Ein weiterer Vorteil sind die vielen Einsatzmöglichkeiten. Ob man Genießern einen z.B. Lieferando Gutschein schenkt oder Trendsettern eine digitale Geschenkkarte ihres Lieblingsstores, für alle Geschmäcker und Bedürfnisse findet sich das passende Präsent.
Übrigens: Im Vergleich zu einem gebastelten Gutschein oder einer analogen Gutscheinkarte geht die Online-Version auch nicht so leicht verloren. Ist sie digital im Smartphone gespeichert, hat man sie schließlich stets zur Hand.
Geschenkgutscheine als beliebtes Geschenk für andere… oder sich selbst
Digitale Gutscheinkarten haben sich zu einer beliebten Geschenkidee etabliert – ob zu Jahrestagen, Geburtstagen oder Weihnachten. Abhängig vom Wert, der auf die Online-Geschenkkarte geladen wird, kommen sie als Solo- oder Zusatzpräsente infrage.
Dabei bereiten sie nicht nur anderen Menschen Freude. Wer möchte, kann sich auch selbst mit einem digitalen Gutschein beschenken. Etwa mit einer Gutscheinkarte für einen Lieferdienst.
Mit dieser lässt sich etwas Leckeres aus den Lieblingsrestaurants vor Ort bestellen, ohne dass man das Haus verlassen muss. Zudem können die Online-Wertkarten einen dazu motivieren, neue Restaurants auszuprobieren und damit den kulinarischen Horizont zu erweitern.
Was gibt es bei der Nutzung von Online-Wertkarten zu beachten?
Wie ein klassischer Gutschein funktioniert, wissen sicherlich die meisten von uns. Man sucht sich im jeweiligen Geschäft etwas aus, das man kaufen möchte. Dann geht man zur Kasse und zeigt den Gutschein vor. Dessen Wert wird vom Rechnungsbetrag abgezogen. Dadurch wird der Einkauf entweder verbilligt oder ist komplett kostenfrei.
Nach diesem Prinzip lassen sich auch virtuelle Gutscheinkarten einsetzen. Allerdings muss man mit ihnen nicht zwingend in ein Ladengeschäft spazieren. Schließlich sind sie auch online einlösbar.
7 Sicherheitstipps für digitale Gutscheinkarten
Digitale Gutscheinkarten erleichtern den Einkauf, bieten aber auch Angriffsflächen für Betrug. Wer keine Codes mit Fremden teilt, ungewöhnliche Geldforderungen sofort hinterfragt sowie Guthaben nur bei offiziellen Händlern erwirbt, senkt die Gefahr deutlich. Ein kurzer Moment des Zögerns schützt das eigene Bankkonto vor finanziellem Schaden.

1. Gutscheinkarten niemals als Zahlungsmittel für Forderungen nutzen
Ehrliche Unternehmen, Behörden oder Banken verlangen niemals die Bezahlung per Gutscheinkarte. Eine solche Aufforderung signalisiert sofort Gefahr.
2. Absender sorgfältig prüfen
E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten kopieren oft das Aussehen bekannter Firmen. Ein genauer Blick auf die Absenderadresse und den Inhalt entlarvt die Fälschung.
3. Gutscheinkarten nur bei offiziellen Händlern kaufen
Kaufen Sie Ihre Karten ausschließlich bei bekannten Geschäften oder direkt beim jeweiligen Anbieter. Angebote mit auffallend niedrigen Preisen entpuppen sich oft als Betrug.
4. Keine Fotos der Gutscheinkarte veröffentlichen
Ein online geteiltes Foto der Karte oder des Codes in sozialen Netzwerken sowie Messenger-Gruppen genügt Kriminellen bereits für den Diebstahl des Guthabens.
5. Vorsicht bei angeblichen Gewinnen
Wer zuerst eine Gutscheinkarte kauft oder einen Gutscheincode übermittelt, um einen Gewinn zu erhalten, gerät fast immer an Betrüger.
6. Angehörige und Mitarbeitende informieren
Betrüger suchen sich oft gezielt ältere Menschen oder Personen mit wenig Internet-Erfahrung als Opfer aus. Regelmäßige Gespräche helfen, die Tricks frühzeitig zu durchschauen.
7. Im Zweifel direkt beim Unternehmen nachfragen
Wer eine Nachricht oder Zahlungsaufforderung nicht eindeutig einordnet, fragt am besten direkt über die offizielle Internetseite des Anbieters nach. Die Telefonnummern oder Links aus der verdächtigen Nachricht führen dagegen oft zu den Tätern.
Auch beim Kauf der Wertkarten ist Vorsicht geboten. Denn inzwischen sind vor allem die physischen Formen Ziel einiger Betrugsmaschen. Doch auch Online-Gutscheine können manipuliert werden und etwa Teil eines Phishing-Angriffs sein. Um dieses Risiko zu vermeiden, ist es wichtig, sie ausschließlich bei seriösen Anbietern zu bestellen.
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