Online-Shop Entwicklungsphasen

Online-Shop Entwicklung

Eigentlich ganz einfach, so einen Online-Shop aufzuziehen, oder? Viele Gedanken im Vergleich zu einer Einzelhandelseröffnung entfallen: Standortwahl, regionale Werbung, Mietkosten, etc. Doch ist die Etablierung eines erfolgreichen Online-Shops wirklich so einfach, und was, wenn er wirklich erfolgreich ist? Einen Online-Handel erfolgreich im Markt zu positionieren wird aufgrund der scheinbar einfach zu installierenden Softwarelösungen oft unterschätzt. Der Initiator des IT-Wegweisers hat um den Jahrtausendwechsel selbst die ersten Webshop-Systeme installiert und verfolgt seither die Entwicklungen auf diesem Gebiet intensiv. Zusammenfassend lassen sich folgende Entwicklungsphasen festhalten:

Online-Shop Phase 1 – Besuchergewinnung

BesuchergewinnungDie oft erste Frage, die vor einer Online-Shop-Eröffnung gestellt wird, ist, wie man so schnell als möglich, so viel als mögliche Besucher auf seinen Online-Shop bekommt? Oft startet man mit Google-Werbeanzeigen und akzeptiert die Werbepreise, bis der Online-Shop mittels Suchmaschinenoptimierung unter den organischen (werbefreien) Suchmaschinenergebnisse zu finden ist. Facebook-Seiten und andere Social-Media Kanäle werden eingerichtet, um die jeweilige Zielgruppe vom alltäglichen Surf-Verhalten auf den eigenen Online-Shop zu holen.

 

Online-Shop Phase 2 – Erhöhung der Kaufquote

KaufquoteSobald ein Besucher den Online-Shop betreten hat, fängt die Uhr an zu ticken. So schnell und barrierefrei als nur möglich muss es dem Betreiber gelingen, dass der Besucher das findet, was er aktuell sucht und benötigt. In dieser Phase kommen wichtige Optimierungsmaßnahmen hinsichtlich Design, Usability, Absprungraten- und Conversion-Optimierung auf die Agenda.

Online-Shop Phase 3 – Datenpflege auf diversen Preisportalen

Preis DatenpflegeEtwas strategischer wird es, wenn man sich Gedanken darüber macht, wo sich die Zielgruppe ohnehin schon aufhält und wie man Brücken zum eigenen Online-Shop schlagen kann. Hierzu präsentiert man sich oft Online-Shop ergänzend zur eigenen Internetseite auf Plattformen wie Amazon, Ebay & Co. und auf diversen Preissuchmaschinen. Doch was geschieht, wenn sich Preise und Lagerverfügbarkeiten ändern? Wurde hier nicht vorausschauend gehandelt, so gerät man in einen Teufelskreis der Datenpflege, die oftmals im nächtlichen Stress enden und aufgrund von z.B. fehlerhaften Preisauszeichnungen teuer werden kann.

Online-Shop Phase 4 – Zuverlässige Bestellabwicklung

Solange sich die täglichen Auslieferungen im Rahmen befinden, mag diese Herausforderungen lösbar sein, doch entwickelt sich das Bestell- und Auslieferungsvolumen in den dreistelligen Bereich, so kommt man ohne eine professionelle Software- und Abwicklungsumgebung die kurzfristige Erwartungshaltung seiner Kundschaft nicht zufriedengestellt.

BewertungenPositive Bewertungen im Internet nehmen einem Kaufinteressenten kurz vor Kaufabschluss die letzten Ängste, indem das Sicherheitsbedürfnis, eine richtige Entscheidung zu treffen, gestärkt wird. Hat ein Online-Händler keine volle Punktzahl bei den Bewertungen, so wird das unterbewusst als negativ empfunden und beeinflusst die Kaufentscheidung entsprechend negativ. Die Zuverlässigkeit der Anbieter wird durch das freie Marktfeedback gefördert, setzt jedoch auch die Online-Shop-Betreiber unter Druck, sich am besten keine Fehler oder zumindest Kundenunzufriedenheiten zu erlauben.

Online-Shop Phase 5 – Automatisierte E-Commerce Logistik

Ecommerce LogistikVerschiedene Unternehmensbereiche müssen aufeinander abgestimmt sein. Ein schönes Beispiel ist hier die Zahlung per Vorkasse. Ist der Geldeingang verbucht, so gilt es für die Logistik sofort auszuliefern. Kaufmännische Informationslücken und zeitliche Verzüge werden bei dieser Kundschaft nicht geduldet und mit negativen Bewertungen bestraft. Auch hier gilt es, Schnittstellen zu schaffen, um die reibungslose Bestellabwicklung sicherzustellen. Sowohl die Lieferscheine und Paketaufkleber müssen möglichst automatisiert erstellt als auch die Paketzusteller rechtzeitig informiert werden. In dieser Entwicklungsphase zeigt sich, ob ein Online-Shop skalierbar ist und nachhaltige Erfolge liefern kann.

Online-Shop Phase 6 – Automatisierte Zahlungsabwicklung

ecommerce paymentUm ein großes buchhalterisches Abwicklungsvolumen zu erreichen, muss ein Online-Shop nicht über mehrere Jahre bestehen, sondern kann noch recht frisch, z.B. als Start-Up im Markt aktiv sein. Der immer größer werdende Wettbewerb zwingt fast jeden Online-Shop dazu, möglichst alle Zahlungsmöglichkeiten anzubieten, von der „Sofort-Überweisung“ über Paypal bis hin zur Kreditkartenabrechnung kann es über ein Dutzend Zahlungswegen geben. An diesem Punkt gilt es nicht nur, die jeweiligen Zahlungsarten auswählbar zu machen, sondern den tatsächlichen Zahlungseingang zu überblicken und wenn notwendig einen entsprechenden Mahnprozess in die Wege zu leiten.

Unser Tipp

Schon vor Start eines Online-Shop empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Best-Case intensiv auseinander zu setzen, indem Sie diesen frühzeitig simulieren. Die Mehrheit der Online-Händler befasst sich zu spät mit der Massenabwicklung und tut sich dann aufgrund eingefahrener Systeme und des stressigen Alltags schwer bei der Skalierung Ihres Interneterfolges.

Nutzen Sie unser Forum zu Erfahrungsaustausch

In welcher Entwicklungsphase befinden Sie sich mit Ihrem Online-Shop? Oder befinden Sie sich noch in der Gründungsphase? Berichten Sie über Ihre Erfahrungen, nutzen Sie unser Forum und greifen Sie telefonisch oder persönlich auf unsere gesammelten Erfahrungswerte zurück.

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